Nicolai Chalupsky

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Fachanwalt Baurecht / Architektenrecht Hamburg - Nicolai Chalupsky

Kompetenzen

Privates Baurecht, umfassende baubegleitende Rechtsberatung von Bauherren, Bauunternehmern und Architekten, Claim-Management, Abwehr und Durchsetzung vorhabenbezogener Ansprüche.

Lebenslauf

1978  geboren in Hamburg

1999 - 2002 Betriebswirtschaftliche Ausbildung: Duales Studium zum Betriebswirt (Betriebstwirt Wirtschaftsakademie Hamburg 2002)

2002 - 2010

  • Studium der Rechtswissenschaften in Greifswald, Hamburg und Speyer
  • Referendariat in Hamburg, Speyer und Irland (William Fry Solicitors, Dublin)
  • Schwerpunkt während der Anwaltsausbildung: privates Baurecht

2011 - 2013  Tätigkeit als Rechtsanwalt im Münchener Büro einer international ausgerichteten Wirtschaftsgroßkanzlei, Praxisgruppe Immobilien- und Baurecht

2013  Tätigkeit als Rechtsanwalt in der Sozietät Scholtissek :
Krause-Allenstein Rechtsanwälte

2015  Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Referententätigkeit

Beispielsweise bei In House-Schulungen für den Verlag
Dashöfer GmbH und bei BPM-Seminaren

Veröffentlichungen

  • 2014 Architekt muss bei Abdichtungsplanung jedes Risiko ausschließen!

    IBR 2014, 745. Bei der Planung einer Kellerabdichtung muss sich der Architekt nach dem aufgrund langjähriger Beobachtungen bekannten höchsten Grundwasserstand - zuzüglich eines Sicherheitszuschlags - richten.

    Bespr. einer Entscheidung des OLG Schleswig, Urteil vom 11.09.2012 - 3 U 113/09; BGH, Beschluss vom 09.07.2014 - VII ZR 267/12 (Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen).

    BGB § 632.

  • 2015 Der Begriff des rechtlichen Interesses i.S.d. § 485 Abs. 2 ZPO ist weit zu verstehen!

    IBR 2015, 1003. Das Erfordernis eines rechtlichen Interesses i.S.d. § 485 Abs. 2 ZPO darf nicht zu einer vorweggenommenen Prüfung der Beweiserheblichkeit oder der Erfolgsaussichten im Hauptprozess führen.

    Bespr. einer Entscheidung des OLG Hamburg, Beschluss vom 27.10.2014 – 325 OH 3/14 LG Hamburg; OLG Hamburg, Beschluss vom 16.12.2014 – 1 W 102/14.

    ZPO § 485 Abs. 2.

  • 2015 Verkehrssicherungspflicht des Architekten bereits bei Kenntnis von Gefahrenquelle!

    IBR 2015, 617. Die sog. sekundäre Verkehrssicherungspflicht aktualisiert sich bereits bei Kenntnis von einer Gefahrenquelle, die durch ihr bloßes Vorhandensein für jedermann auf der Baustelle eine Gefahr birgt, zu einer eigenen Verkehrssicherungspflicht des Architekten.

    Bespr. einer Entscheidung des OLG Hamburg, Urteil vom 20.02.2015 – 1 U 245/13; vorausgehend: Landgericht (LG) Hamburg, Urteil vom 11.11.2013 – 303 O 389/09.

    §§ 823 ff. BGB.

  • 2017 Bauherr doch nicht Steuerschuldner: Vereinbarung zur Umsatzsteuer wird angepasst!

    IBR 2017, 351. Gehen die Parteien bei Vertragsschluss - unzutreffend - von einer Steuerschuldnerschaft des Auftraggebers aus, wird eine hierauf beruhende Vereinbarung zur Umsatzsteuer nachträglich im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung nach § 157 BGB angepasst.

    Bespr. einer Entscheidung des OLG Köln, Urteil vom 04.08.2016 - 7 U 177/15.

    BGB § 157

  • 2017 Aufforderung zur Mängelbeseitigung: Auftraggeber muss für geeignete Vorleistung sorgen!

    IBR 2017, 614. Eine Fristsetzung zur Mängelbeseitigung ist wirkungslos, wenn der Besteller diejenigen Mitwirkungshandlungen nicht vorgenommen oder jedenfalls angeboten hat, die dem Werkunternehmer die Erbringung der geschuldeten Leistung ermöglichen.

    Bespr. einer Entscheidung des OLG Düsseldorf, Urteil vom 30.08.2016 - 21 U 8/16; BGH, Beschluss vom 29.03.2017 - VII ZR 221/16 (Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen).

    BGB § 637 Abs. 1, § 642

  • 2018 Umsatzsteuer gehört zur Geschäftsgrundlage des Bauvertrags!

    IBR 2018, 312. Gehen die Parteien bei Vertragsschluss – unzutreffend – von einer Steuerschuldnerschaft des Auftraggebers aus, steht dem Auftragnehmer nach einem wirksamen Vorgehen des Auftraggebers gem. § 27 Abs. 19 UStG ein Anspruch auf Vertragsanpassung zu.

    Bespr. einer Entscheidung des OLG Braunschweig, Urteil vom 08.03.2018 – 8 U 80/17; vorausgehend: Landgericht Göttingen, Urteil vom 29.05.2017 – 8 O 289/16.

    BGB § 313

  • 2018 Folgen einer einvernehmlichen Vertragsbeendigung

    jurisPR-PrivBauR, 08/2018
    Anmerkung zu BGH, Urteil vom 26.04.2018 - VII ZR 82/17/16
    VOB/B (2002) § 8 Nr. 1 Abs. 2, § 2 Nr. 3

 
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